Sitzen ist das neue Rauchen. Die Evolution hat dazu geführt, dass wir als Mensch im Gegensatz zum Tier auf zwei Beinen leben sollen. Aber durch die Entwicklung von Autos, TV, Computern und Büroarbeitsplätzen, verbringen wir unser Leben stattdessen im sitzen.
Die Folgen unserer „Sitzgesellschaft“ sind gut dokumentiert:

  • Wir sitzen im Schnitt 9,3 Stunden am Tag (im Vergleich Schlaf: 7,7 Stunden)
  • 6 Stunden sitzen am Tag steigert das Risiko innerhalb von 15 Jahren zu sterben um 40%
  • Übergewichtige Menschen sitzen 2,5 Stunden am Tag länger als schlankere
  • Menschen mit sitzender Tätigkeit erkranken 2x so häufig an Herz- Kreislauferkrankungen als diejenigen, die im stehen oder in Bewegung arbeiten

Von 1980 bis 2000 ist die Anzahl der Menschen mit regelmäßigem Training gleich geblieben. Aber die Zeit, die wir im sitzen Verbringen ist um 6% gestiegen und die Anzahl der Übergewichtigen hat sich verdoppelt! Nach einer Stunde sitzen sind die Enzyme, die unsere Fettverbrennung regulieren um 90% gesunken. Zum Vergleich: weltweit sterben 3,5 Millionen Menschen jährlich durch Rauchen. Es sind 35 Millionen durch Bewegungsmangel und Übergewicht.

Rückenschmerzen?
Unser Körper ist nicht dazu gebaut, mit langem sitzen gut fertig zu werden. Sobald wir sitzen, schaltet unser Körper die Muskeln der Hüfte „aus“. Sobald wir aktiv werden wollen, fehlen uns Beweglichkeit und Stabilität in der Beckenregion, der Brustwirbelsäule und den Schultern. Die typischen “Opfer”: Knie- und Rückenschmerzen.

Die Lösung
Powerbands MINI sind das ultimative kleine Tool, um die durch zu langes sitzen „ausgeschaltete“ Hüftmuskulatur wieder zu „reaktivieren“. Durch den leichten Widerstand der Bänder kann unser Gehirn gar nicht anders, als die Muskeln des Unterkörpers verstärkt anzusteuern. Und der Clou an der Sache: auch muskuläre Verkürzungen lassen sich durch Aktivierung der richtigen Muskeln viel besser beseitigen als nur durch Stretching alleine.

Beckenkippung, Hohlkreuz und Rückenschmerzen. Wer schon einmal unsere Videosektion genau angeschaut hat, konnte sicher feststellen, dass bei vielen Übungen die Worte „Bauch und Gesäß fest anspannen“ immer wieder auftauchen. Aber warum legen wir so einen großen Wert darauf? Der Grund heißt „Beckenkippung nach vorne“ (anterior pelvic tilt) – die wir in diesem Fall vermeiden wollen. Da das Becken über das sog. Kreuzbein direkt mit der Wirbelsäule verbunden ist, wirkt sich die Stellung des Beckens auch auf die Stellung der Wirbelsäule aus.

Bei einem stark nach vorne gekippten Becken ist eine Hyperlordose der Lendenwirbelsäule (“Hohlkreuz”) die Folge, wodurch ein erhöhter Stress auf den Wirbeln des unteren Rückens entsteht. Fehlstellungen des Beckens entstehen häufig durch muskuläre Ungleichgewichte. So wird z. B. durch eine abgeschwächte Bauch- und Gesäßmuskulatur (Gluteus maximus) das Becken verstärkt nach vorne gekippt, was eine Hohlkreuzbildung zur Folge hat. Eine verkürzte Hüftbeuge- (u.a. Iliopsoas) und Rückenstreckmuskulatur (Erector spinae) können die Folge aus dieser Fehlstellung sein. Die Ursachen für eine Beckenkippung nach vorne können unter anderem sein: zu langes Sitzen Tragen von Schuhen mit hohem Absatz Übergewicht / Schwangerschaft Unausgewogene Trainingsprogramme Eine ausreichend gekräftigte Bauch- und Gesäßmuskulatur sowie eine ausreichend gedehnte Hüftbeugemuskulatur verhindern eine zu starke Beckenkippung nach vorne. Aus diesem Grund empfehlen wir folgende Übungen:

Am Ende sei noch gesagt: die Ursachen von Rückenschmerzen sind vielfältig. Wir wollen lediglich die Aufmerksamkeit auf unterschiedliche Möglichkeiten lenken.

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